Mensch - Natur - Heilung
 Medizin der Erde

mit Gertrud Niehaus

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Unsere Vorfahren lebten näher am Dasein als wir heute. Wir spüren das Sein nicht mehr so stark. Die Natur, das Natürliche ist zurückgedrängt. Unsere Ahnen wußten, wir kommen mit nichts in diese Welt und erhalten alles von der großen Naturmutter, von deren gewaltigen Kleid ein Teil sich als Wald, als Quelle als Tal, zeigt. Ihre Haut ist blauer Himmel, Wolken die Muster ihres Kleides. Sie bringt den Frühling und den Winter, sie ist Leben und Tod.

An diesen Samstagen wird Gertrud mittels Meditation, Naturschau, Rituale und inneres Reisen uns näher mit der Mutter Erde wieder in Kontakt bringen. Hier geht es darum, die Erde als Mutter, als Quelle unsere Nahrung und auf welche Weise wir mit ihr verbunden sind, wahrzunehmen. Entfremdung, Anonymität und Ziellosigkeit, die wir empfinden, sind Symptome einer fehlenden Beziehung zur Erde. Das Erdritual stärkt unser Gefühl der Zugehörigkeit, Aufmerksamkeit, Liebe und Anteilnahme von allem was ist. Der Natur, der Schöpfung, den Mitmenschen und uns selbst gegenüber ensteht Wertschätzung und Anerkennung durch unsere gesunde, unmittelbare Verbindung zur Erde. Kein anderes Element heilt mehr die leere Seele, die nach Erfüllung sucht. Zu den Erdkräften gehört auch die Dimension des Berührens und Heilens durch die menschliche Hand.

Rituale sind machtvolle Instumente der Wandlung. Sie schenken uns Gemeinschaft und Zugehörigkeit Sie geben uns Chancen in schwierigen Situationen unsere Ohnmacht zu überwinden. Rituale wirken auf die Tiefenstruktur unsere Psyche Sie können gestaute Emotionen lösen. Sie stärken die Rückverbindung zur eigenen Lebensenergie.
 

Ein Geschenk der Mutter ErdeDie Mutter Erde spricht
Von Gertrud Niehaus


Die Mutter Erde spricht: Ewiger Wandel, ewiges Eis ...

Das Eis es schmilzt, es schmelzen unsere Gletscher dahin. Wohin fließen sie, alles kommt ins Fließen. Der Fluss führt uns auf unseren Lebensweg – dem Lebensfluss folgen.

Doch die meisten Menschen werden verfolgt, geführt, verführt von unsichtbaren und sichtbaren Kräften. Kräften der Habgier, der Missgunst, der Eifersucht und Selbstsucht. Was suchen sie, jemand zu sein, Sein ist mein, mein ist das Sein. Das geht wohl doch nicht so, wie du es willst – dann muss noch etwas gedrückt und geschoben werden – dann wird es schon so gehen – wie du es willst und wie du denkst, wie es laufen soll.

Der Flusslauf wird dirigiert, betoniert, katalogisiert, verwirrt – in die Irre geleitet. Doch von wegen irre – er bäumt sich auf, schäumt, tost, wird wild. Schluss mit dirigieren, katalogisieren, irritieren – ich will meinen natürlichen Lauf, Verlauf; und er ist geschlängelt und nicht gerade, wieder zurück.

Ich grabe mich tief in den Sand, ich bin bekannt, habe einen Namen, es wird in mir gegraben – nach was?

Gift – ja gemessen, gewogen, analysiert, vibriert in kleinen Röhrchen mein Blut – was wird diagnostiziert?

Bin gespannt – verwandt mit den anderen Flüssen – komme aus dem einen Meer, dem großen Schoß der großen Mutter – Mutter aller Naturgewalten – sie fängt jetzt an zu schalten und walten.

Sie nimmt das Ruder in die Hand, sie ist sehr gewandt, nicht plump, wie du so denkst – in dicke Fettpolster gehüllt – das Hüftgold über Jahre gezüchtet, den Mund zum Schweigen verklebt.

Nein sehr gewandt ist sie, sie windet und wehrt, Orkane toben und tösen, es wird gerüttelt und geschüttelt, Bäume krachen, die macht Sachen, die Mutter Erde  erwacht, das es nur so kracht – Beben, Tösen, Stöhnen – sie liegt in den Wehen – alles geht im Stehen – keine Zeit mehr zum Verschlafen, wir waren die dummen Schafe – mäh mäh mäh.

Der Wolf riss seine Schäflein, doch die Wölfin ist erwacht. Sie pirscht des Nachts durch dunkle Wälder, kauernd, in weichen, feuchten Moosen, lauscht dem Tosen, sie hat keine Angst, warum auch, sie trägt das neue Leben in ihrem Bauch.

Wild wird es groß, im weichen, feuchten Moos. Die Zweiglein dienen zur Schärfung der Zähne, ganz zottelig ist ihre Mähne. Fass mich nicht an, du Grobian. Bist immer noch der alte Mann?

Der Neue soll kommen, mich sanft in den Armen wiegen, so dass sich alle begradigten Flüsse können wieder biegen. Was für ein herrliches Kind das Neue, es gibt wohl kaum eine Reue, soviel Unheil angerichtet zu haben und ganz vergessen die göttlichen Gaben, hier auf Erden, was soll nur aus uns werden?

Die Mutter der Wandlung spricht:

Komm her du kleiner Wicht, Mensch, Menschlein, hast dich erhoben über mich, hast die Lüfte durchkreuzt und verwirbelt, die Erde zum Beben gebracht, das Feuer entfesselt, das es nur so kracht … was ist mit deiner Macht?

Du kleiner Wurm, gebaut hast du dir viele Türme. Türme der Macht, das du die Erde als Imperium hast dir gedacht. Walten und schalten, walten und schalten, Tag und Nacht. Komm zu mir, du kleiner Wurm, ich schenke dir den Sturm. Er soll dich rütteln und schütteln. Einst ein Birnbaum im Garten stand, doch jetzt sehen dort Handymasten. Handymasten, sie sind so wichtig, mein kleiner Wurm, denn du hast wohl vergessen mit mir zu sprechen, sprachlos und mutterlos bist du geworden, dir fehlt die Wärme, das Nest, das wiche feuchte Moos, deswegen bist du so groß, so groß im zerstören und dich immer wehren – wehren gegen den Wandel – Wandel mit dem es sich lässt gut handeln – die Geschäfte blühen – doch was ist mit meinem Garten – du kleiner Wurm – du lebst in der Luft und nicht mehr in der Erde – das ist kein Glück, das ist ein großes Missgeschick.

Schick, schick willst du sein, und hast vergessen dein drittes Bein. Baust dir ein Standbein nach dem anderen auf, doch kannst du nur kauf, kauf, kauf alles leer, das ist doch gar nicht schwer, es wird konsumiert und sich nicht geirrt, alles ist richtig und so
wichtig.

Kleiner Wurm – was ist aus dir geworden?

Wo ist dein Zuhaus?

Zu Haus, was ist das bitte, igitte, igitte, da ist man ja eingesperrt und kann nicht telefonieren, kann nur telepatieren und das habe ich doch längst vergessen – ich armer Wurm – habe mein Zuhause verloren, wo bin ich geboren – am Rhein, Main, Elbeseitenkanal, ich weiß es nicht einmal.

Einstmals gab es eine grüne Erde, viele Blumen und starke Bäume. Bäume wie saubere Meere alles im Fluss – ewiges Fließen, immer begießen und das Gute in uns – alles andere ist Schwund, es scheint zu schwinden – der wahre Urgrund.

Wo ist unser Zuhause – Mutter gebe du uns unser Zuhause zurück, wir waren doch so brav wie die Schaf. Schlaf Kindlein schlaf.

Die Mutter rüttelt und schüttelt die Bettchen. Lässt keine Stelle ungeschüttelt – es wird ungemütlich für die Schaf – komm in meine Arme, mein Kind.

Der Wind ist dein Bruder, das Moos dein Schoß, die Bäume dein Dach und nun mach – finde zurück zu Natur.

Natur, die immer währt – nie vergeht – immer wieder aufersteht. Stehe auch du auf mein Kind! Gehe deinen Weg – lasse dein Licht leuchten – höre auf zu beichten – es gibt keine ewige Schuld – du bist frei, lasse deine Flügel wachsen und fliege in deinen Himmel hinein hier auf Erden!     Amen in Ewigkeit.     Amen.

Gertrud Niehaus hat diesen Text direkt von der Mutter Erde empfangen.

 

Acht Tore zur Weisheit     Für ein tiefes und erfülltes Leben

Tore werden oft als Einweihungsorte zu heiligen Plätzen, zu geweihten Gebieten oder zu spirituell bedeutsamen Übergängen angesehen. Weil uns Initiationsriten nicht mehr vertraut sind, nehmen wir nicht wahr, dass wir an einem Tor stehen, begreifen nicht, dass wir es öffnen müssen und die Integrationsarbeit tun müssen, die von uns gefordert ist. Während unseres ganzen Lebens erfordern Übergänge, dass wir um Hilfe bitten und dass wir uns erlauben, uns den Kräften hinzugeben, die stärker sind als unser Wille und die Begierden des Egos.

Dieser Wechsel findet in unserem Leben oft als abrupte, unerwartete Veränderung statt. Z.B. als Wechsel in der Berufslaufbahn, als Scheidung oder als Umzug an einen anderen Ort.

Das bewußte Durchschreiten der acht Tore bringt uns in Kontakt mit unserem wirklichen Sein und befähigt uns, eine neue Domäne der Freiheit auszubilden, die in Weisheit, Liebe und Vertrauen verankert ist.

Diese Reise fordert uns heraus, uns unseren Stärken und Schwächen zu stellen. Sie beinhaltet auch, in die unbekannten oder nicht entwickelten Aspekte unserer Natur hinabzusteigen, um wieder aufzusteigen zu größerem Gewahrsein und Authentizität in der Anbindung an unser wesentliches Selbst, jenseits von Ego und persönlichen Begierden. Um ein voll entwickeltes menschliches Wesen zu werden, müssen wir unseren Dämonen ebenso wie unseren Engeln ins Gesicht schauen. Schaffen wir es, so befreien wir uns von der Illusion, der zu sein, der wir glauben zu sein.

Die Reise durch die acht Tore heben die Schmerzlichkeit der Zeit und das Bedürfnis hervor, alle Aspekte unserer Lebenserfahrung zu integrieren. Diese Reise hilft uns, einen sinnvollen Rückblick auf unser Leben zu werfen und das Dasein mit Liebe, Schöpferkraft, Würde und Weisheit anzunehmen.
 

1. Sa:

Das silberne Tor

2. Sa:

Das Tor der weißen Pfähle

 

Wir erkennen, was für uns von Bedeutung ist und unsere Lebenskraft fördert und was nicht.

 

Identitäten verändern, sein wahres Gesicht entdecken. Um sein wahres Gesicht zu enthüllen, müssen wir aufhören, die Akzeptanz und Zustimmung von anderen zu suchen, Masken des Vorspielens, Vortäuschens, Verbergens aufgeben.

 

3. Sa:

Das Tönerne Tor

4. Sa:

Das schwarz-weiße Tor

 

Intimität, Sinnlichkeit und Sexualtät. Über vorgefaßte Vorstellungen und kulturelle Konditionierungen herauswachsen, Intimität fördern!

 

Beziehungen, der Schmelztiegel von Liebe, Großmut, Verrat und Vergebung, Partnerschaft, Freundschaft, Agape - das mitfühlende Herz, Liebe und Mitgefühl entwickeln. Die Kraft der Dankbarkeit, die Kraft der Vergebung.

 

5. Sa:

Das Bauerntor

6. Sa:

Das Knochentor

 

Kreativität, Dienen, Fruchtbarkeit; wie finden wir ­Zugang zu unserer natürlichen, schöpferischen Energie und Integrität?

 

Authentizität, Charakter und Weisheit. Wenn unsere Worte mit unseren Taten ­harmonisieren, dann entstehen Weisheit und Authentizität. Aufgeben, dass andere Menschen für unser Glück ­verantwortlich sind, oder zu versuchen, andere zu verändern.

 

7. Sa:

Das natürliche Tor

8. Sa:

Das goldene Tor

 

Die Gegenwart von Gnade, Glück, Erfüllung und Frieden. Aufblühen im Garten des Alleinseins, der Einfachheit und Stille. Tempo drosseln!

 

Nichtanhaften, Hingabe und Loslassen, Versöhnung, Verbindung mit den Ahnen. Aussöhnung mit dem Leben.


Leitung: Gertrud Niehaus / (Neue Termine bitte erfragen) / Zeit: Sa: Jeweils von 12:00 - 18:00 Uhr

Gebühr: 90 € pro Sa.

Veranstaltungsort: Institut für Naturtherapie, Gertrud Niehaus, Am Buursood 3, 21354 Barskamp

Anmeldung: Tel. (05854) 96 99 77, Fax: (05854) 96 99 90,
naturtherapie@gmx.info

 

MENSCH - NATUR - HEILER
Die Erweckung des inneren Heilers
Vortrag und Training mit Gertrud Niehaus

Wie wir uns selbst und andere mit der Energiemedizin heilen können, sind die Schwerpunkte dieses Trainings. Es werden ursprüngliche Methoden zur Erzeugung von heiligen Räumen, in denen Heilung und Weisheit fließen kann, vermittelt.

Diese Räume ermöglichen, dass wir uns jenseits der Zeit von schmerzhaften Ereignissen der Vergangenheit lösen, damit diese nicht länger unsere Zukunft bestimmen.

Es handelt sich hier nicht um einen psychologischen Prozess; jede Zelle in unserem Körper ist daran beteiligt und verändert sich. Dabei wird dem Immunsystem wieder freien Lauf gelassen und körperliche und emotionale Heilung kann beschleunigt werden.

Krankheit, Umweltgifte und Stress können die Vitalkräfte des leuchtenden Energiefeldes stark beeinflussen. Chakren sind Teil dieses leuchtenden Energiekörpers. Jedes lebende Wesen hat sie. Auch Tiere und selbst Bäume haben Chakren. Die Schamanen und Heiler sahen die Chakren als leuchtende Fäden, die weit über den Körper hinausreichen und uns mit Bäumen, Flüssen, Wäldern und der Heilkraft des Kosmos verbinden.

Die Schwerpunkte des Trainings sind: Wahrnehmungsübungen – den Kopf verlieren und sich mit den Sinnen verbinden lernen – das leuchtende Energiefeld lesen lernen – Auflösung krankmachender Abdrücke im Energiefeld der Chakren (Trancereisen) – Einführung in die Anatomie der Chakren, ihre speziellen Frequenzen und Funktionen – Anwendung von Erzengel- und Aura-Essenzen – Aurareinigung -  Heilende Rituale

Für die Teilnahme an diesem Training sind keine Grundkenntnisse erforderlich. Es dient der Erinnerung, dass wir alle diese Begabung des Sehens und Heilens in uns tragen. Wir brauchen nur ein wenig Übung, um diese Fähigkeiten wieder zu erwecken.

>Termine<

 

MENSCH - NATUR - HEILER
Den inneren Heiler entwickeln
Ausbildung an 3 Wochenenden


“Vertrauen ist eine Oase des Herzens, die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird.”
 
(K. Gibran)

Heilung bedeutet, dem Leben zu vertrauen. Heilung bedeutet eine lebenslange Reise zur Ganzheit. Heilung bedeutet auch die Umarmung dessen, was man am meisten fürchtet. Das Herz ist die Quelle geistiger und emotionaler Gesundheit.

An diesen Wochenenden werden wir die universellen Heilmittel, die noch heute von den Naturvölkern genutzt werden,
kennenlernen. Dazu gehören: Geschichten erzählen, Singen, Tanzen, Stille, Innere Reisen und Naturaufenthalte.

Die Naturvölker wissen, wie wir uns mit diesen Heilmitteln lebendig erhalten.
Sie sind auch davon überzeugt, dass die grösste Kraft, die uns zur Verfügung steht, unsere Verbindung zur Natur ist.
Ziel ist, dass wir alle lernen, immer mehr unseren eigenen Heilkräften zu vertrauen. Ein Teil der Arbeit besteht auch darin, unsere eigene Natur als geistige Wesen zu erkennen und damit die tieferen Ursachen von Leiden zu begreifen.

Gertrud wird spezielle Meditationen in der Natur sowie Gesänge, Bewegungsübungen und innere Reisen anleiten, die das Herz stärken und heilen, um uns mit der grössten universellen Heilkraft, der Liebe, rückzuverbinden
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>Termine<

 

 

keltischer Frauensitz in der fränkischen Schweiz

Matriarchale Therapie  Die Tempelhüterinnen

Jahrestraining mit Gertrud Niehaus

Matriarchale Therapie ist kein Rückzug in archaische Zeiten. Sie orientiert sich an der matriarchalen Mythologie, deren Struktur universal ist und die Verehrung der kosmischen Mutter zum Mittelpunkt hat. Die Erfüllung der Sehnsucht nach einer großen Ganzheit liegt dem Verehrungskult zugrunde.

Bei der Geburt vergessen wir das, doch vergessen es wir nie ganz. Die Erinnerung an die kosmische Einheit lebt als Sehnsucht in unserer Seele nach Vereinigung, Eins-Sein mit dem Ganzen, weiter.
Die Inquisition versuchte, dieses alte Wissen zu zerstören. Es ist ihr nicht gelungen, denn dieses Wissen lebt nicht von Büchern, sondern wird genährt aus der Quelle der Hellsichtigkeit, der unmittelbaren Inspiration der Devas, aus den Eingebungen der Geister der Pflanzen, Tiere, der Steine, Sterne und Elemente.
Die Medizin der Erde weiss um die Seelenkraft aller Geschöpfe. Sie ist die Hüterin uralter Weisheit und einer ursprünglichen Medizin.
Bei der matriarchalen Therapie geht es um die Rückverbindung zu unserer inneren und äusseren Natur. Bei einigen Naturvölkern, die ich besuchte, ist diese Medizin noch heute lebendig.
Ihre Heilzeremonien, Gesänge, Tänze wiederspiegeln die tiefe Verbundenheit von Mensch, Tier, Pflanzenwelt und Kosmos wider.

 

 

 

In Harmonie mit der Schöpfung leben

Hier im Westen leiden wir den Schmerz der Einsamkeit, des Stresses und der Hyperaktivität. Dies liegt im Verlust von Gemeinschaft und im Vergessen eines einheitlichen Bewusstseins begründet. Die matriarchale Therapie zeigt den Weg, der gegangen werden kann, um Leben wirklich werden zu lassen. Tiefe Ehrfurcht vor den Gesetzen der Natur und das Bestreben, als Mensch das Wunder der Schöpfung zu erkennen und mit ihr in Harmonie zu leben, das ist der Weg der Matriarchalen Therapie.
Die Medizin der Erde weiss um die Lebendigkeit des Seins und führt uns hinein in das Schwingen mit den Naturgesetzen. Das ist nicht vom Verstand aus zu erreichen.
Lebensstärke, Kreativität, Weisheit erlangen wir durch Übungen wie Alleinsein, Aufenthalte an Kraftorten, Überwinden von Ängsten, Reinigung von Altlasten, sich der eigenen Lebensgeschichte stellen, die Wahrheit erkennen.
Die Wurzeln der Medizin der Erde reichen tief und zapfen die heilenden Gewässer des Urwissens an.
Sie wird es sein, die uns aus der gegenwärtigen, seelischen und ökologischen Krise herausführen wird.

Die Schwerpunkte der Matriarchalen Therapie

In Form von Jahrestrainings werden in verschiedenen Städten Deutschlands Ausbildungen zur Kreishüterin, Medizinhüterin und Tempelhüterin angeboten.
Zum Programm gehören auch regelmässige Reisen zu den ältesten Urmuttertempeln dieser Erde auf der Insel Gozo und Malta und Ritual-und Trance-Reisen nach Bali.

 

 

 

 

Einführung in Trance und Heilung

Trance und tiefe Hypnose sind heilsam und befreien uns von der Maschinerie
des Denkens, ständigen Zweigesprächen, Bewertungen und Analysen.

Trance heisst Heilung durch innere Erholung vom unendlichen Strom der Aussenreize,
vom Denken und differenzierten Fühlen.
Die Trance schaltet nicht alle Reize aus, im Gegenteil, sie verstärkt die Wahrnehmung und bringt die Fähigkeit und Lebendigkeit des Daseins mit all seinen Wundern erst richtig hervor.
Kennzeichnend für die Trance ist der Zerfall der “Dingwelt”.
Verlassen wir die Welt der Begriffe, offenbart sich uns die leuchtende Welt mit ihren leuchtenden Wesen und leuchtenden Formen. Aus dieser Welt erhalten wir Botschaften, Antworten auf Lebensfragen.
Wenn wir lernen, diese zu entschlüsseln, lernen wir die Botschaft der Götter zu verstehen und erkennen, dass wir eins mit der Schöpfung sind, mit dem Ganzen verwebt, was seine eigenen Gesetze und Rhythmen hat, sich sinnvoll erhält und weiterentwickelt.
Eine Trance wird auch als eine Waschung bezeichnet. Wiedergeboren tritt die Person aus ihr heraus - Sie ist gereinigt, geheiligt und hat sich der alten Persönlichkeit entledigt
Die wirkliche im Menschen schlummernde Kraft wird befreit und seine Fähigkeiten und Talente treten hervor.
Es werden Techniken (z.B. Trance-Reisen - Trance-Tanz), die Psychologie der Trance und ihre Traditionen am Beispiel der Schamanen, Heiler und Trancemedien praktisch und theoretisch vermittelt.

 

Schamanisches Reisen

Seit ältesten Zeiten haben sich Schamanen dieser Reisen bedient.
Wo Sprache alles zu verzerren droht, nehmen wir Zuflucht zu Poesie, Lied, Rhythmus und Ritual, um schneller nach Hause zu kommen.
Trance, Ritual, Poesie und Schamanisches Reisen öffnen uns die Welt hinter den Worten, die Welt des Sinns, der in seiner Fülle in der inneren und äusseren Natur wohnt.

 

Schamanisches Sehen

Die Unsichtbare Welt kann nicht mit den Augen der Logik und Vernunft gesehen werden.
Zum Schamanischen Sehen gehören:

Ü Bestimmte Wahrnehmungsübungen

Ü Aktivieren der Sinne

Ü Das Aufspüren von Energien

Ü Atemübungen

Ü Die zweite Aufmerksamkeit

 

Spiritualität im Alltag

Die Hohepriesterin - Die Tempelhüterin

Die Hohepriesterin verkörpert die Verbundenheit zur geistigen Welt.
In der Rückverbindung zu unserem Seelenanteil der Hohepriesterin oder
Tempelhüterin finden wir zurück zu einer innigen Verbundenheit mit dem
Alltag und erkennen in den vielfältigen Erscheinungen des Lebens die
Offenbarung einer geheinmisvollen Schöpferkraft.
Wir lernen unserer Intuition zu vertrauen und stärken die Verbindung
zur eigenen Quelle von Intuition, Heilung und Kreativität.

 

Wir arbeiten mit:
 

         Ü Segnungen

        
Ü Der Kraft von Symbolen

Ü Der Kraft der Natur und ihren Geisthelfern

Ü Bau von Altären und Schreinen

 

  Die Medizin der Erde

 

                   Teil II
Ein Einweihungsweg für Frauen
Jahrestraining mit
Gertrud Niehaus

Wir alle besitzen ursprüngliche Medizin, eine persönliche Kraft, die es nirgendwo sonst auf der Erde noch einmal gibt. Jeder Mensch wird mit einer besonderen Bestimmung geboren. Es gibt keine zwei Menschen,  die dieselbe Kombination von Talenten verkörpern oder dieselben seelischen Aufgaben zu bestehen haben.

Wer seine Begabungen, Aufgaben und Talente nicht kennt, kann leicht die Orientierung verlieren und treibt dann steuerlos auf dem offenen Meer.

Bei der Medizin der Erde geht es um die Rückverbindung zu unserer inneren und äußeren Natur. Bei einigen Naturvölkern ist diese Medizin noch heute lebendig.

So z.B. bei den Seri -Indianern in Mexiko, die ich besuchte und deren Heilzeremonien, Gesänge und Tänze die tiefe Verbundenheit von Mensch, Tier, Pflanzenwelt und Kosmos widerspiegeln.

 

Großes Erdheilungsritual bei den Heilern u. Schmanen der Seri -Indianern in Mexiko
                                                                                   > 
BILD IMPRESSIONEN

Hier im Westen leiden wir den Schmerz der Einsamkeit, des Stresses und der Hyperaktivität.
Er liegt im Verlust der Gemeinschaft und im Vergessen eines ganzheitlichen Bewußtseins.
Die Medizin der Erde macht die Essenz des Lebens sichtbar. Sie zeigt den Weg, der gegangen werden kann, um Leben wirklich werden zu lassen.

Tiefe Ehrfurcht vor den Gesetzen der Natur und das Bestreben, als Mensch das Wunder der Schöpfung zu erkennen und mit ihr in Harmonie zu leben, das ist der Weg der Medizin der Erde.
Die Medizin der Erde weiss um die Lebendigkeit des Seins und führt uns hinein in das Schwingen mit den Naturgesetzen. Dies ist nicht vom Verstand aus zu erreichen. Lebensstärke und urwüchsige Weisheit erlangen wir durch Übungen wie Alleinsein, Aufenthalte an Kraftorten, Überwinden von Ängsten, sich der eigenen Lebensgeschichte zu stellen, die Wahrheit erkennen. Die Medizin der Erde wird es sein, die uns aus der gegenwärtigen, seelischen und ökologischen Krise herausführen wird.

Ihre Wurzeln reichen tief und zapfen die heilenden Gewässer des Urwissen an.

 

SCHWERPUNKTE DES JAHRESTRAININGS

I
Die Kraft der Wildnis

Die Notwendigkeit des Wiedererwachens einer naturnahen Religion der Bäume und Steine, führt uns zu den Wurzeln eines umfassenden Heilwissen unserer Ahnen.

Wir trinken aus dem Brunnen der Erinnerung und lernen die Zeichen der Natur des Lebens zu verstehen. Jeder Baum, jede Pflanze, Hügel, Berge, Felsen, überhaupt jedes Ding, das schon vor dem Menschen da war, strömt eine feine Energie aus, die Heilkraft besitzt.
In der Natur befinden sich alle Stoffe und Lehren, die für unsere Heilung erforderlich sind.

Die Entleerung

Die Natur hilft uns mit ihren Kultplätzen, Höhlen, Bäumen und ihren Quellen, uns zu entleeren und zu befreien von überflüssigem Ballast, damit Erneuerung möglich wird.
Wenn die zwanghaften Muster alter Gewohnheiten, Gedanken, Erwartungen und Gefühle erst einmal aufgebrochen sind, wird eine unmittelbare Erfahrung einer anderen Wirklichkeit möglich.
Die zentrale Erfahrung in der Natur ist die Erfahrung der Einheit in der Vielheit und findet ihren Höhepunkt in der Natur des Daseins.

Jede Teilnehmerin wird in Naturaufenthalte eingeführt, um das Wirken der Naturgesetze
kennen zu lernen. Sie lernt durch Beobachtung und Rückverbindung zur Natur, wie sich
alle Dinge aufeinander beziehen, die Verschmelzung der tausend Fäden zu einem einzigen.

II
Die Urfrau - Die wilde Frau
Rückverbindung mit den Quellen der weiblichen Kraft

Jede Frau spielt in ihrer eigenen sich entfaltenden Lebensgeschichte die Hauptrolle. In jeder Geschichte gibt es einen mysthischen Teil, Erfahrungen, "Zufälle", die man mit dem Verstand nicht erklären kann. Hier zeigt sich die Urfrau. Sie ist ängstlich und leicht einzuschüchtern. Doch wer sie zur Freundin hat, wird reich beschenkt mit robuster Gesundheit, Lebensleidenschaft und Freude am Dasein.

Die Kontaktaufnahme erfolgt über Rituale, Maskentänze, Trancen (kennenlernen des eigenen Krafttieres). Erstellen von Ritualgewandung, Aufenthalte in der Natur und das Wiedererinnern der eigenen Geschichte.
Mit Hilfe dieser Methoden wird jede Teilnehmerin individuell angeleitet, ihre tiefsten Ängste und Konditionierungen zu erkennen und zu überwinden, um mit der lebendigen Vielfalt im eigenen Innern (Urfrau) in Kontakt zu kommen.

III
Die Kraft des Rituals
 

 

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